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Meine Mischlingshunde

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Seit 1973 begleiten mich Mischlingshunde, genauer gesagt Mischlingshündinnen durchs Leben. Drei von meinen vier Hündinnen, die ich besaß oder besitze, waren robust und langlebig. Alle stammten aus dem Tierheim. Eine Hündin brachten wir aus einem Frankreichurlaub mit nach Hause. Sie war leider kränklich, litt an Epilepsie und wurde nur sechs Jahre alt.

Seit März 2005 ist Zora mein "Liebling". Sie ist die unkomplizierteste, freundlichste und fröhlichste Hündin aus meinem "Privatzoo", wobei ich hinzufügen muss, um die anderen nicht zu beleidigen, dass diese auch sehr zutraulich und dankbar waren. Mein erster Hund "Kiff" war Kindersatz und immer mit auf Tour. Billy, die 1989 folgte, war ein liebes Mädchen und Julie, unser Sorgenkind, hatte auch ein gutes Gemüt, war jedoch sehr nervös. Julie war zusammen mit Billy in unserer Familie, in der Zeit als auch die Kinder im Haus waren. Ausflüge und Urlaub mit zwei Kindern und zwei Hunden waren dementsprechend Großveranstaltungen, die oft nicht ganz so unproblematisch abliefen.

Wenn ich meine Damen vergleiche, stelle ich jetzt nach so vielen Jahren immer stärker fest, welch unterschiedliche Charaktere Hunde haben, so vielschichtig und interessant, dass meine Liebe zu dieser Spezies, die mich schon seit Kindheitstagen begleitet, noch genau so groß ist wie damals, als ich kleines Mädchen täglich den Nachbarshund Anouk, einen schwaren Cocker Spaniel besuchte, abholte und ihn den ganzen Tag mit mir herumschleppte. Als ich in die Pubertät kam und das Interesse an ihm verlor, stand er immer wartend am Zaun und schaute mich unendlich traurig an, wenn ich vorüberging. Diesen sehnsuchtsvollen Blick werde ich nie vergessen und ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen wegen meinem damaligen zwar menschlich verständlichen Verhalten, das jedoch für den Hund eine Katastrophe bedeutet haben muss.

Ich denke, dass ich daraus gelernt habe, denn - wenn meine Hundemädchen berichten könnten - würden sie sicher wenig Schlechtes über mich äußeren, außer dass keine von ihnen von mir etwas vom Tisch bekam, ein ausnahmsweise konsequentes Verhalten von mir.

Ansonsten verfalle ich immer wieder in die typische weibliche  Art und Weise, den Gehorsam meines Hundes dreistufig abzufordern: Komm, Komm endlich, Kommst du jetzt?, wobei diese Frage der Hund oft mit 'nein' beantwortet. Um so stolzer bin ich dann, wenn er beim ersten Rufen kommt. Irgendetwas muss ich dann falsch gemacht haben.

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