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DSTG - Brent Spiner

ElBosso 25. Februar 2014 Benutzer Blog:ElBosso

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Destination Star Trek Header.jpg

Destination Star Trek Saturday 12.JPG

Brent Spiner aka Data.

Brent Spiner aka Data gehörte am vergangenen Wochenende definitiv zu meinen persönlichen Lieblingen, was die diversen panels auf der Destination Star Trek Germany betrifft. Zwar ist nicht alles super originell was er macht, wie bspw. der alte „Ich spreche ins Mikro und tue so, als ob es nicht funktionieren würde“-Gag sowie das Durcheinanderbringen des Veranstaltungsortes mit anderen Städten („Hello Düsseldorf ... no, wait, hello Berlin!“), aber er bringt es einfach liebenswert rüber und nach dieser kleinen Comedy-Routine zu Beginn prasselten auch recht schnell die ersten Fragen aus dem Publikum auf den Schauspieler ein.

Den Anfang machte eine Frage zur Szene aus TNG, in der Data Gitarre spielt, ob Spiner selbst auch Gitarre spiele und in eben dieser Szene auch selbst in die Saiten greife. Spiner verneinte und betonte, dass Gitarrespielen nicht unbedingt zu seinen Stärken zähle. Data könne man dagegen als Ein-Mann-Orchester betrachten, der ein Genie auf jedem erdenklichen Instrument sei. Ein spanischer Fan aus dem Publikum meldete sich daraufhin zu Wort und merkte an, dass es sich bei dem von Data gespielten Stück um das Preludio No. 2 von Francisco Tárrega handle, woraufhin Spiner versuchte, den Namen des Komponisten spanisch korrekt auszusprechen, was ihm nicht wirklich gelingen mochte. Dennoch konnte er sich die Behauptung, ein großer Tárrega-Fan zu sein, nicht verkneifen. Natürlich wollte nun auch ein deutscher Fan einige deutsche Worte von Spiner hören, was dieser auch prompt tat und immer wieder ein paar Brocken im weiteren Verlauf einstreute. („Isch liebe eusch. Isch liebe mir.“)

Star Trek TNG Data plays the guitar00:33

Star Trek TNG Data plays the guitar

Data spielt das Preludio No. 2 von Francisco Tárrega in der Episode Das Recht auf Leben.

Weitere Fragen beschäftigten sich eher mit der schauspielerischen Leistung Spiners und ob es für ihn einschränkend gewesen sei, einen Androiden zu spielen. Dies sei damals tatsächlich sein erster Gedanke gewesen, so Spiner. Doch in Wirklichkeit stellte sich die Rolle als weniger einengend heraus, als alle anderen „humanoiden“ Rollen, da Data immer bemüht gewesen sei, die unterschiedlichsten Aspekte an Menschlichkeit selbst auszutesten, was Spiner wiederum zu vielen Freiheiten verholfen hatte. Auf die Frage, ob die Kontaktlinsen, die er als Data tragen musste, unkomfortabel gewesen seien, antwortete Spiner mit einem entschlossenen Ja. Dies war seiner Meinung nach der schlimmste Teil an der ganzen Arbeit: 16 Stunden lang am Tag Farbkontaktlinsen zu tragen, die regelmäßig durch sein Make-up verschmierten, wodurch öfter mal auch seine Sicht beeinträchtigt wurde. Scherzend fügte er hinzu, dass möglicherweise die Tatsache, kaum etwas sehen zu können, letzten Endes Datas Charakter geprägt habe. In Bezug auf Data musste Spiner dann aber doch noch ein Lob für die Autoren der Serie aussprechen, denn gerade die seien es gewesen, die Data die entsprechende Tiefe verliehen haben, die er dann nur noch hat umsetzen müssen. Interessant war auch die Antwort auf die Frage, ob eine Choreographie vorgegeben war, welche Knöpfe Data auf der Computerkonsole vor ihm wie zu drücken hatte, was Spiner verneinte. Er hatte sich dafür entschieden, auf den Knöpfen zu drücken, als würde er auf einem Klavier spielen – oder zumindest so zu tun, wie er sich einen Klavierspieler vorstellte, sprich es war reine Improvisation. Der Fragende attestierte Spiner, dass dies jedenfalls äußerst professionell aussah, woraufhin Spiner augenzwinkernd konterte, dass es in jedem Fall professionell war, schließlich wurde er dafür bezahlt. Ob er TNG aus seiner persönlichen, heutigen Sicht noch einmal machen würde? Definitiv, meinte Spiner, denn dadurch sei ihm so viel Gutes widerfahren, er konnte so viele unterschiedliche Orte besuchen, interessante Menschen kennenlernen und das alles wiege ein paar negative Erfahrungen auf.


Data - Star Trek - Ooh Shit!00:10

Data - Star Trek - Ooh Shit!

Brent Spiners Lieblingssatz von Data.

Welcher Satz von Data denn Spiners Lieblingssatz gewesen wäre, wollte eine amerikanische, in Deutschland lebende Trek-Anhängerin wissen (mit der Spiner auch gleich wieder auf „denglish“ parlierte). Eine einfach Frage: „Oh Shit“ (in Star Trek: Treffen der Generationen) und erntete dafür zustimmendes Gelächter vom Publikum. Ebenso verriet er, was sein Wunsch für ein erneutes Auftreten von Data wäre: Ein Star Trek – Doctor Who Crossover, bei dem der Doktor mit seiner Telefonzelle zu dem Zeitpunkt reist, kurz bevor Data explodiert, diesen plötzlich gealtert und mit weißem Haar vorfindet, ihn aber vor seinem tödlichen Schicksal rettet.

Zwei abschließende Fragen beschäftigten sich mit zwei Projekten Spiners abseits von Star Trek. Ob er denn seine Webserie Fresh Hell fortsetzen werde und ob man mit neuen musikalischen Ambitionen rechnen könne. Spiner sagte zwar, dass ihm Fresh Hell wahnsinnig viel Spaß bereitet habe, musste aber gestehen, dass es für eine Fortsetzung am Finanziellen scheitere. Alle Beteiligten arbeiteten schließlich ohne Bezahlung und für ein Freizeitprojekt sei dies auf lange Sicht einfach nicht machbar. Was seine musikalische Karriere angeht, so habe er sich vorgenommen die Originalaufnahmen seines 1991 aufgenommenen Albums Ol' Yellow Eyes zu remastern ... sobald er sie in seiner Garage wiederfindet.

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