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Die Stadien der FIFA WM 2014 im Überblick

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Für vier Wochen stehen sie im Brennpunkt der Fußballwelt. Alle Fans strömen zu ihnen, oder schauen durch Fernseher oder Leinwände auf sie herab. Die Fußballstadien der FIFA WM 2014 in Brasilien sind Dreh- & Angelpunkt des größten Fußballturniers der Welt.

Errichtet und modernisiert, um den Spielern, Trainern, Funktionären und natürlich den Fans eine Fußball WM zu bescheren, die sie nie vergessen sollen. Doch der Weg zu den Stadien, wie wir sie heute kennen, war lang und von Protesten geprägt.

FIFA WM 2014 Brasilien

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Standorte der Stadien

Jetzt aber genug von den Stadien der vergangenen Weltmeisterschaften, nun geht es nach Brasilien und damit zu dieser WM. Damit die Welt ins Staunen kommt, wurden gleich sieben der insgesamt zwölf Stadien komplett neu errichtet. Die restlichen vier Stadien bekamen eine  Generalüberholung, um bereit für die WM zu sein.

Mit 73.531 Zuschauerplätzen ist das Maracanã in Rio de Janeiro das größte Stadion der FIFA WM 2014. Es wurde zudem nicht neugebaut, sondern bekam lediglich einen großzügigen Umbau spendiert. Und das Stadion kann sich nach dem Umbau durchaus sehen lassen. Das ist aber auch bitter nötig, schließlich findet dort das große Finale der WM statt.

Doch trotz der vielen Neubauten und kostspieligen Umbauten, die Stadien der WM sind ein zweiteiliges Tischtuch. Zwar ist der brasilianische Fußball weit vor dem aus Südafrika, doch sind viele Stadien in Städten die kein erstklassiges Profi-Team beherbergen. So ist z. B. das Stadion in Brasilia Heimstadion der Klubs Brasília FC und Legiaõ FC. Vereine die bei Höchstleistungen einen Zuschauerschnitt von knapp 10.000 aufweisen können. Das Stadion bietet jedoch Platz für bis zu 70.064 Zuschauer.

Allerdings sind bei den meisten Stadien auch schon Events geplant, welche vom Fußball abweichen. So finden Stadien z. B. als Konzerthallen oder Sport-Turnier-Spielstätten Verwendung. U. a. werden in einigen Stadien die Olympischen Sommerspiele 2016 ausgetragen.

Doch der Schatten bleibt bestehen und mancherorts befürchtet man, dass einige Stadien dasselbe Schicksal erleiden wie die „Weisen Elefanten“ von Südafrika.

Die WM Stadien 2014, absteigend vom Größten zum Kleinsten Stadion

Maracanã - Rio de Janeiro - Kapazität: 73.531 

  • Eines der berühmtesten Fußball-Stadien der Welt und Austragungsort der Finalspiele des Confed-Cup 2013 und der FIFA WM 2014.

Estádio Nacional de Brasília in Brasilia - Kapazität: 68.009

  • Mit einer Kapazität von knapp unter 70.000 Zuschauern ist das Stadion in Brasiliens Hauptstadt die zweitgrößte Arena der WM 2014.

Arena de São Paulo - São Paulo - Kapazität: 65.807

  • Dieser futuristische Fußball-Tempel verblüfft mit einer hinter den Toren offenen Dachkonstruktion und der weltweit größten Video-Leinwand. Austragungsort des Eröffnungsspiels der WM 2014.

Castelão - Fortaleza - Kapazität: 64.846

  • Die WM-Arena war das erste Stadion, das für die WM 2014 fertiggestellt wurde. Im Castelao in Fortaleza wurde auch beim Confed-Cup 2013 gespielt.

Mineirão - Belo Horizonte - Kapazität: 62.547

  • Mit 62.547 Zuschauern eines der größten WM-Stadien. Für 250 Mio. Euro renoviert und bereits zeitnah vor WM-Beginn in Betrieb genommen.

Estádio Beira-Rio - Porto Alegre - Kapazität: 48.849

  • Für die WM 2014 wurde das „Gigante da Beira-Rio“ in Porto Alegre umgebaut und ist nun komplett überdacht. Mit  48.849 Plätzen können hier knapp 50.000 Zuschauer Platz finden.

Arena Fonte Nova - Salvador da Bahia - Kapazität: 48.747

  • Das Estádio Fonte Nova musste Platz machen für die neue WM-Arena. Deren Dachkonstruktion dem Speichenrad-Prinzip der AWD-Arena in Hannover nachempfunden ist.

Arena Pantanal - Cuiabá - Kapazität: 42.968

  • Das neugebaute Stadion in Cuiaba trägt den Spitznamen Verdão (Das große Grüne). Hier wurde Nachhaltigkeit groß geschrieben und somit beim Bau viele recycelbare Materialien verwendet.

Arena Pernambuco - Recife - Kapazität: 42.849

  • Mit einem Fassungsvermögen von 42.849 Zuschauern zählt die Arena Pernambuco zu den kleineren Stadien der WM 2014.

Arena da Amazônia - Manaus - Kapazität: 42.374

  • Mitten im Amazonas-Gebiet und damit am weitesten westlich gelegen beeindruckt das Stadion in Manaus schon alleine mit seiner Fassaden- und Dach-Konstruktion.

Estádio das Dunas - Natal - Kapazität: 42.086

  • An der Stelle des alten Machadão-Stadions entstand eine hochmoderne Fußball-Arena, deren wellenförmige Konstruktion an die Sanddünen der Region erinnern soll.

Arena da Baixada - Curitiba - Kapazität: 41.456

  • Das Stadion von Atlético Paranaense wurde für die WM modernisiert und mit der Schließung der bis dahin offenen Stadionseite auf 41.456 Zuschauerplätze erweitert.

Blick zurück, die Stadien der WM 2010

Während bei der FIFA WM 2006 bereits alle Stadien fertiggestellt waren und nur auf ihren Einsatz warteten, sah es bei der folgenden WM in Südafrika schon ganz anders aus. Drei der insgesamt zehn Stadien wurden komplett neu errichtet, darunter die Heimat des Südafrikanischen Fußballs: Das Soccer City in Johannesburg mit 84.490 Zuschauerplätzen. Fünf weitere Stadien wurden für einen Betrag in Millionen-Höhe erweitert und komplett umgestaltet.

Heute sind die Stadien größtenteils verwaist und gelten als größter Schatten der WM 2010. Die erhofften Touristen, welche die Stadien nach der WM besichtigen sollten, blieben aus. Fußballspiele finden nur selten in den „Weißen Elefenaten“ – wie die Stadien in Südafrika genannt werden – statt.

In vielen Stadien ist vom Glanz der WM-Spiele nichts mehr zu sehen. Der Rasen ist vertrocknet und färbt sich Gelb-Braun, in manchen Stadien ist er mittlerweile bis zu 40cm hoch oder wurde komplett entfernt. Bis heute sind die Stadien nicht zu 100% abgezahlt und dies vier Jahre nach der Austragung. Die Stadien sind inzischen nicht nur ein Denkmal, sondern in erster Linie ein Mahnmal.

Nur wenige Stadien finden noch großes Interesse. So wird das Cape Town Stadium größtenteils als gigantische Konzerthalle verwendet und im Soccer City, dem größten Stadion, finden immerhin noch große Spiele statt. Beim Soweto-Derby zwischen den Orlando Pirates und den Kaizer Chiefs war das Stadion bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Doch die meisten Stadien sind inzwischen in Vergessenheit geraten und warten auf ihre Zukunft, welche auch vier Jahre nach der FIFA WM ungewiss ist.

Die Stadien der FIFA WM 2010 im Überblick:

  • Soccer City - Johannesburg - Kapazität: 84.490
  • Moses-Mabhida-Stadion - Durban - Kapazität: 62.760
  • Green-Point Stadion - Kapstadt -  Kapazität: 64.100
  • Ellis-Park Stadion - Johannesburg - Kapazität: 55.686
  • Loftus-Versfeld-Stadion - Pretoria - Kapazität: 42.858
  • Nelson-Mandela-Bay-Stadion - Port Elizabeth - Kapazität: 42.486
  • Free-State Stadion - Bloemfontein - Kapazität: 40.911
  • Peter-Mokaba Stadion - Polokwane - Kapazität: 41.733
  • Mbombela-Stadion Nelspruit - Kapazität: 40.929
  • Royal-Bafokeng-Stadion - Rustenburg - Kapazität: 38.646

Blick zurück, die Stadien der WM 2006

Bei unserer Heim-WM vor acht Jahren legte sich die FIFA auf neun Stadien fest, in denen die Spiele der WM ausgetragen werden sollten. Flagschiff der Stadien war die erst 2005 fertiggestellte Arena in München, die Allianz Arena. Mit 69.901 Zuschauerplätzen war sie nach dem Berliner Olympia-Stadion (72.000) das zweitgrößte Stadion der WM 2006.

Besonderheit während der Weltmeisterschaften ist, wie bei internationalen Spielen (Champions & Europa League), die Namensänderung der Stadien. Da die FIFA bei internationalen Spielen einen Sponsorennamen bei den Stadien verbietet, wurden sechs der neun Stadien kurzerhand umgetauft.

Für die Zeit vom 11. Juni bis zum 11. Juli hießen die Stadien wie folgt:

  • Allianz Arena - FIFA World Cup Stadium München
  • Signal Iduna Park - FIFA World Cup Stadium Dortmund
  • Veltins Arena - FIFA World Cup Stadium Gelsenkirchen
  • AOL Arena / Imtech Arena - FIFA World Cup Stadium Hamburg
  • Rhein Energie Stadion - FIFA World Cup Stadium Köln
  • Easy-Credit Stadion - Frankenstadion

Lediglich drei der Stadien wurden nicht mit FIFA World Cup Stadium bezeichnet:

  • Olympia-Stadion Berlin - Olympia-Stadion
  • Fritz-Walter Stadion - Fritz-Walter Stadion
  • Gottlieb-Daimler Stadion / Mercedes-Benz Arena - Gottlieb-Daimler Stadion

Das Finale der FIFA WM 2006 fand im Olympia-Stadion zwischen Italien und Frankreich statt. Italien setzte sich nach Verlängerung und Elfmeterschießen mit 5:3 durch (1:1 n.V. (1:1, 1:1), 5:3 i.E.).


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Die Umfrage wurde am 27. Juni 2014 um 20:10 erstellt. Bisher haben 6 Nutzer abgestimmt.

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