Fandom

Wikia Deutschland

Kommentare0

Angespielt: Resident Evil 6

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

GamesCom blogheader.jpg


IMG 0322.jpg
Wie ich schon in meinem EGA-Post erwähnt habe, kann ich mit Kriegsspielen und den meisten Ego-Shootern nicht viel anfangen. Ich habe keine Lust, jemanden in möglichst realistischer Grafik mit einem Headshot niederzustrecken... es sei denn derjenige ist eigentlich sowieso schon tot! Auf Zombies schieße ich mehr als gern und deshalb hat es mich schon in den Fingern gejuckt, als ich freudig auf den Capcom-Stand zu spazierte und mir plötzlich ein paar Untote entgegen wankten. Da ich aber Pazifistin bin und auch gerade keine
IMG 0258.jpg
passende Waffe dabei hatte, habe ich mich darauf beschränkt, ein paar Fotos zu machen und meine Aggressionen mit dem X-Box-Controller auszuleben - und das breitet die gewohnte Resident Evil-Freude.

Man konnte zwischen den drei Figuren: Leon Scott Kennedy, Chris Redfield und Jake Muller wählen - ich habe mich für Chris entschieden. In der Eröffnungssequenz erfahren wir, dass Chris nicht mehr der Alte ist. Er sitzt in einer Bar in Osteuropa und säuft sich erfolgreich die schlimmen Erinnerungen an seinen letzten Einsatz weg. Dabei hat er die Rechnung allerdings ohne den jungen Soldaten und ein ehemaliges Mitglied seiner Truppe, Piers Nivans gemacht. Der will ihn zurück nach Hause bringen, wenn nötig auch mit Gewalt. An dieser Stelle beginnt das Spiel und zwar befinden wir uns plötzlich offensichtlich mitten in eben dem Einsatz, die Chris verdrängen wollte.

In voller Militärausrüstung rennen wir durch eine verwüstete Stadt und schon bald bedrohen uns die ersten Untoten - zwar aus einiger Entfernung, aber dafür bewaffnet. Glücklicherweise stolpern wir schnell über ein paar Erfahrungspunkte und vor allem Munition, denn wie wir schon bald feststellen, ist diese relativ knapp bemessen. Das stellt eine interessante Herausforderung dar, denn im Gegensatz zu anderen Shootern kann man nicht endlos auf alles ballern, was sich bewegt. Man muss tatsächlich vorher nachdenken und wenn möglich, sorgfältig zielen. Gelingt das nicht, ist man schnell auf die Nahkampf-Fähigkeiten der Charaktere angewiesen, die glücklicherweise auch ziemlich effektiv sind. So kämpfen uns also durch die brennende Stadt und werden immer wieder mit Zombies und zwischendurch auch anderen mutierten Wesen, beispielsweise einem riesigen Flugmonster konfrontiert.

Wirklich begeistert hat mich Resident Evil 6 nicht. Bis auf das neue Inventar sind mir spontan keine besonderen Änderungen oder Verbesserungen aufgefallen, was ich ziemlich enttäuschend fand.

IMG 0317.jpg
Als wirklich störend habe ich die zwischenzeitlich immer wieder sehr nahe Kamera empfunden, die manchmal eine komische Position zwischen Over-Shoulder und POV einnimmt. Zur Verteidigung des Spiels muss ich allerdings zugeben, dass dieses Problem durch die kurze Distanz zwischen Controller und Bildschirm in der Capcom Gaming Area verstärkt wurde.

Eingefleischte Fans der Reihe werden sicher auch mit dem sechsten Teil ihre Freude haben, allerdings ohne große Überraschungen. Neue Spieler wird Capcom damit allerdings nicht hinter dem Ofen vor locken können.


Claudia Footer.jpg

Willst du weitere Neuigkeiten von der gamescom 2012 erhalten? Klicke hier, zum Abonnieren. Zeige alle Beiträge

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki