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Angespielt: Tomb Raider

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Lara Croft und ich sind schon seit langer Zeit gute Freundinnen, doch jetzt scheint es, als müssten wir uns wieder ganz von vorne kennenlernen, denn der neuste Tomb Raider-Titel ist ein Prequel. Der eigentlich neunte Teil ist in der Chronologie also der erste, und die 21-jährige Lara muss von vorne anfangen, um sich alles anzueignen, was sie schließlich zur stärksten und natürlich schönsten Abenteuer-Archäologin machen wird, mit der wir seit 1996 auf Reisen gehen. Der Titel ist passenderweise schlicht und einfach „Tomb Raider“ ohne jeglichen Zusatz.

Schon früh hatte sich am Stand eine riesige Schlange gebildet, die zu meiner Überraschung tatsächlich, wie bei fast allen anderen Spielen auch, zu mindestens 90% aus Männern, bzw. Jungen bestand. Ich hätte ein paar mehr Vertreterinnen meiner Zunft erwartet. Nach über einer Stunde Wartezeit (was man wohl getrost noch als sehr kurz bezeichnen darf), ging es dann zunächst ins Kino, wo eine ca. 45-minütige Gameplay-Präsentation gezeigt wurde.

Den Großteil kannte ich schon von der E3 aber auch ein paar Neuheiten waren dabei und generell kann man sich die tollen Bilder auch ohne Probleme mehrmals anschauen, besonders inmitten eines gut eingestellten Soundsystems. Die Audio-Elemente des Spiels sind wirklich beeindruckend und perfekt mit der visuellen Ebene verknüpft. Die Kameraführung ist größtenteils angenehm intuitiv und der Spielverlauf wechselt ständig zwischen tatsächlichem Gameplay und kurzen Zwischensequenzen, was Vor- und Nachteile hat. Einerseits übertragen sich tatsächlich Emotionen, was bei den anderen Tomb Raider-Teilen nicht unbedingt der Fall war. Lara stürzt unerwartet von Baumstämmen, durch Dächer usw., was durch die nun möglichen filmischen Mitteln toll übertragen wird. Wenn plötzlich eine Bärenfalle zuschnappt, zuckt der Spieler gemeinsam mit Lara zusammen und wenn sie ihrem ersten Reh den Gnadenstoß versetzt, ist das nicht leicht mitanzusehen. Doch diese Sequenzen sind natürlich vorbestimmt - sie müssen passieren. Aus diesem Grund kann man sich als Spieler auch schnell ohnmächtig fühlen. Es muss ja nicht immer eine Open World sein, aber etwas mehr Handlungsspielraum und -freiheit wären ab und zu doch sehr angenehm.

Wenn Lara allerdings ihren ersten Mord begeht, ist man für die tollen Zwischensequenzen dann aber doch wieder sehr dankbar, denn dieser Gänsehaut-Moment wäre mit anderen, antiquierteren Mitteln wohl nur sehr schwer zu erreichen gewesen.

Auch wenn Laras Oberweite jetzt weitaus realistischer gestaltet wurde, müssen die Herren der Schöpfung auch diesmal nicht auf wenig subtile Dekolleté-Einstellungen verzichten und haben vielleicht sogar noch mehr Spaß daran, weil nun auch die zugehörige Haut tatsächlich gut und organisch aussieht.


Tomb Raider ist verdient für den „Best of gamescom“-Award nominiert und ich freue mich auf den 5. März 2013, wenn das Spiel endlich in den Läden steht!


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