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Frühlingsfilme 2015 Teil 1

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Die Oscar-Filme sind langsam aber sicher auf die Leinwand und wieder hinuntergetröpfelt und das kann nur eins bedeuten: Weg mit den Dramen - Zeit für Blockbuster! Zum Frühlingsanfang könnt ihr euch wieder auf viel Sci-Fi, Fantasy, Comedy und Action freuen.

Focus

Focus - Trailer02:24

Focus - Trailer

Kinostart: 05.03.2015
Regie: Glenn Ficarra, John Requa
Darsteller: Will Smith, Margot Robbie

Die australische Schauspielerin Margot Robbie hat mit ihrer Rolle der neureichen Ehefrau in The Wolf of Wall Street ihren Durchbruch geschafft und gleichzeitig bewiesen, dass man sie nicht nur auf ihre schöne Fassade reduzieren sollte. Ignorieren kann man die natürlich trotzdem nur schwer und genau darum geht es in der Krimi-Komödie Focus. Als verführerische Femme Fatale macht sie nicht nur ihren Opfern, sondern auch ihrem Konkurrenten Nicky das Leben schwer, von dem sie einst die Grundlagen des systematischen Betrügens gelernt hat. Zwei intrigante Hochstapler, die sich mal lieben und dann wieder bekämpfen in einem gut durchdachten und spannenden Plot – das Rezept ist bekannt und trotzdem immer wieder reizvoll. Damit das Ganze nicht langweilig wird, muss vor allem die Chemie zwischen den Hauptdarstellern stimmen und das scheint in "Focus" der Fall zu sein. Nachdem zuerst Kristen Stewart die Rolle spielen sollte, aber das Projekt verließ, als Will Smith gecastet wurde, weil ihr der Altersunterschied zu groß war, wurden Smith und Robbie immer wieder Affären nachgesagt. Die beiden haben das stets bestritten, doch egal ob etwas dran ist, oder es sich nur wieder um wirkungsvolles Marketing handelt: Auf der Leinwand schaut man den beiden definitiv gerne beim Betrügen zu.

Cinderella

Cinderella - Trailer01:57

Cinderella - Trailer

Kinostart: 12.03.2015
Regie: Kenneth Branagh
Darsteller: Lily James, Richard Madden

Im Jahr 1951 fand zum ersten Mal die Berlinale statt und damals gewann der Disney-Zeichentrickfilm Cinderella sowohl den goldenen Bären als auch den Publikumspreis. Dieses Jahr lief eine neue Version im Wettbewerb, wenn auch außer Konkurrenz. Filmtechnisch auf der Höhe der Zeit, wird die Geschichte quasi genauso klassisch und konventionell erzählt wie schon von den Zeichnern vor 65 Jahren. In einer Kinolandschaft, die von Prequels, Sequels und Remakes übersät ist, die sich alle mit Ironie übertrumpfen wollen – in denen die Turtles Witze über eine verhasste Drehbuchversion machen und in Iron Man die Titelmusik der Serie aus den Sechzigern läuft – ist es mal eine schöne Abwechslung, wenn ein Remake versucht, komplett ohne solche Kniffe auszukommen. Nach seinem Abstecher ins Marvel Universum ist Regisseur Kenneth Brannagh damit eher wieder zu seinen Wurzeln als klassischer Shakespeare-Inszenierer zurückgekehrt und schert sich nicht groß um neue Interpretationen oder sonderlich vielschichtige Figuren in der Geschichte, die im Märchen bewusst exemplarisch angelegt sind. Die Stiefmutter ist böse, Aschenputtel lieb und unschuldig, der Prinz charmant und heldenhaft und die tierischen Helferlein vor allem unterhaltsam. Das kann Spaß machen und ist in jedem Fall schön anzusehen, denn Branagh hat ordentlich an den Farbrädchen gedreht und nicht an glitzernden Spezialeffekten gespart. Wer also mal den Kopf ausschalten und zurück in seine Kindheit will, als die Welt noch nicht so kompliziert war, ist hier sicher an der richtigen Adresse.

Die Bestimmung - Insurgent

Die Bestimmung - Insurgent - Trailer02:23

Die Bestimmung - Insurgent - Trailer

Kinostart: 19.03.2015
Regie: Robert Schwentke
Darsteller: Shailene Woodley, Theo James

Viele Studios haben seit dem Hype um Twilight und Hunger Games probiert, auf diesen Erfolgszug aufzuspringen und während Versuche wie Chroniken der Unterwelt - City of Bones, Beautiful Creatures oder "Ich bin Nummer Vier" dabei gescheitert sind, ist das Divergent-Franchise auf dem besten Weg, ebenfalls eine Erfolgsgeschichte zu werden. Der wichtigste Faktor dabei ist wohl die Hauptdarstellerin Shailene Woodley, die mit ihrer privaten Hippie-Mentalität und knallharten Leinwandpersönlichkeit mit einer Schwäche für sensible Bad Boys eine breite Identifikationsfläche für Fangirls verschiedenster Art bietet. Woodley ist außerdem eine fähige Schauspielerin, die einige Plattitüden der Romanvorlage ausgleichen kann und schon im ersten Teil verhindert hat, dass man als Zuschauer bei undramatischen Durststrecken abgeschaltet hat. Während der letzte Film vor allem als Exposition der Trilogie fungiert hat, sollte es nun in Die Bestimmung - Insurgent richtig zur Sache gehen, denn Tris und Four sind auf rasanter Flucht vor der mordlustigen Ken-Anführerin, gespielt von Kate Winslet und auch wenn der Grund dafür wieder ganz schön an den Haaren herbeigezogen scheint (nur ein Auserwählter kann ihre geheime Box öffnen ...) heißt das ja nicht, dass die Jagd nicht trotzdem spannend wird. Fans sollten diesen Teil auf jeden Fall genießen, denn danach wartet ein Finale, das mal wieder in zwei Teile gesplittet wurde, auch wenn die Buchvorlage das beim besten Willen nicht hergibt ...

Fast & Furious 7

Fast And Furious 7 - Trailer02:28

Fast And Furious 7 - Trailer

Kinostart: 01.04.2015
Regie: James Wan
Darsteller: Paul Walker, Dwayne Johnson, Michelle Rodriguez

Im November 2013 wurden die Dreharbeiten zu Fast & Furious 7 durch Paul Walkers tragischem Tod abrupt unterbrochen. Der Hauptdarsteller kam ausgerechnet bei einem Unfall mit seinem neuen Sportwagen ums Leben und irgendwie konnte sich niemand so recht vorstellen, dass die erfolgreiche Filmreihe ohne ihren Helden noch weitergehen würde. Doch kurz darauf wurden wir eines Besseren belehrt: Die Dreharbeiten wurden wieder aufgenommen und Walkers Brüder Caleb und Cody sprangen als Doubles ein, um die begonnenen Szenen mit Rennfahrer Brian O'Conner noch fertigzudrehen. Makaber sagen die einen, im Sinne des Toten die anderen. Dazu muss sich jeder seine eigene Meinung bilden, doch was den Film selbst betrifft, scheinen die Macher sich noch mal übertroffen zu haben. Regie führte der Saw-Erfinder James Wan, der sich zum ersten Mal an einen Film jenseits des Horror-Genres gewagt hat. Diesen Umstand lässt er sich aber beim besten Willen nicht anmerken, denn was die Action-Sequenzen von "Fast & Furious 7" angeht, ist nur schwer vorstellbar, wie dieses Level an technischer Perfektion und völlig abgedrehten Ideen noch getoppt werden soll. Das hat man nach den letzten Filmen der Reihe allerdings auch schon gedacht und wer weiß: Vielleicht fährt Vin Diesel ja im nächsten Teil auf einer Achterbahnschiene entlang oder macht einen kleinen Abstecher zum Mond, wo eine neue Rennstrecke eröffnet wird ...

Mara und der Feuerbringer

Mara und der Feuerbringer - Trailer01:40

Mara und der Feuerbringer - Trailer

Kinostart: 02.04.2015
Regie: Tommy Krappweis
Darsteller: Lilian Prent, Jan Josef Liefers

Fantasyfilme aus Deutschland begegnen uns leider eher selten. Klar, "Die unendliche Geschichte" hat es zu Weltruhm gebracht, doch für weitere Beispiele muss man schon länger überlegen. Einen Lichtblick gab es 2013 mit der Verfilmung von Kerstin Giers Rubinrot, der mir ziemlich gut gefallen hat und bei den Zuschauern so erfolgreich war, dass der zweite Teil Saphirblau auch noch verfilmt wurde. Auch Tommy Krappweis, Erfinder von unserer Lieblingsbackware Bernd das Brot, hat sich an das Genre gewagt und den ersten Teil der von ihm geschriebenen Jugend-Fantasytrilogie Mara und der Feuerbringer verfilmt. Erzählt wird die Geschichte der 14-jährigen Mara Lorbeer, die herausfindet, dass sie mit ihren hellseherischen Fähigkeiten den Weltuntergang verhindern muss. Das alles hat natürlich Hand und Fuß, wie ihr im Mythologie-Bereich des zugehörigen Wikias nachlesen könnt. Ein visionäres Genie wie Tommy hat natürlich längst die Qualität von diesem kleinen Unternehmen namens Wikia erkannt und beschlossen, dass sein Film nicht ohne uns auskommen kann, was das Kinoerlebnis für Wikianer noch erfreulicher macht. Mehr wollen wir an diese Stelle dazu noch nicht verraten und auch wenn euch das alles eh nicht interessiert, stehen die Chancen gut, dass ihr als Fantasy-Fans eure helle Freude an dem Film haben werdet.

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