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Serienwünsche für das deutsche Free-TV

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Arme deutsche Serien-Fans... immer werden wir benachteiligt! Unsere eigenen Produzenten scheinen sich fast einheitlich dazu entschlossen zu haben, nur leichte Krimis, triefige Soaps und debilen Klamauk zu drehen. Ausnahmen gibt es natürlich immer (Um nur ein paar nationale Perlen zu nennen: Im Angesicht des Verbrechens, Stromberg, Der Tatortreiniger), doch insgesamt wird niemand bestreiten, dass die USA uns in der Fernseh-Sparte meilenweit voraus sind. Dafür gibt es viele Gründe und wird sich wohl so schnell auch nicht ändern lassen. Man kann das verschmerzen, solange die guten Shows auch nach Deutschland kommen, die Synchronisierung gelungen ist, der Sendeplatz stimmt und der Prozess nicht allzu lange dauert. Das gelingt oft genug, doch einige Highlights der amerikanischen Serienlandschaft sind den Deutschen bisher eindeutig durch die Lappen gegangen. Sie laufen entweder gar nicht, oder nur auf Pay-TV- und Sparten-Sendern. Wir sagen euch, für welche Shows wir mehr erwarten!


Girls

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USA: 2. Staffel läuft auf HBO
Deutschland: seit Oktober bei Glitz*

Lena Dunham ist das neue Wunderkind der amerikanischen Fernseh-Branche. Die erst 26-jährige stellt sich mit großer Klappe, sensibler Beobachtungsgabe und einer gehörigen Portion Mut gegen die amerikanische Mainstream-Jugendkultur und gibt ihre Stimme dazu ab, womit junge Frauen in ihren Zwanzigern heutzutage wirklich zu kämpfen haben. Girls erzählt von vier Freundinnen in New York, hat aber mit Sex and the City so gar nichts gemeinsam. Sie ist zwar genau so überspitzt, allerdings in die andere Richtung. Wenn bei SatC immer alle tadellos aussehen, in gemütlichen, großen Apartments mitten in der Stadt wohnen und sich mittags zu Salat und Weißwein treffen, pinkeln die Girls in die Badewanne, werden gefeuert, sind undiszipliniert und oft verloren. Die gute Portion Egozentrik der Figuren kann einem dabei manchmal auf die Nerven gehen, wird aber glücklicherweise auch reflektiert und bewusst zum Thema gemacht. Lena Dunham hat die Show nicht nur erfunden, sie produziert sie auch, schreibt die Drehbücher zu fast jeder Folge, führt manchmal Regie und spielt die Hauptrolle. Ohne sie würde das ganze Konzept nicht funktionieren, aber für die Zukunft der Show bleibt zu hoffen, dass sie bald mal einen Schritt zurück tritt und den anderen Protagonistinnen ein bisschen mehr Raum gibt. Denn auch die sind interessant und wunderbar besetzt.


Revolution

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USA: 1. Staffel läuft auf NBC

Deutschland: Bisher keine Ausstrahlung

Eric Kripe, der sich mit der Erfindung von Supernatural schon eine große Fan-Base schaffen konnte, hat sich mit seiner neuen Show Revolution in ein ganz anderes Genre gewagt. Erzählt wird die Geschichte einer post-apokalytischen  Gesellschaft, die seit 15 Jahren ohne Strom auskommen muss. Die USA, wo die Protagonisten leben, ist seitdem auf dem Weg zurück in ein vorindustrielles Zeitalter. Es herrschen politische Unruhen, Nahrungsknappheit und ein strenges Waffenverbot für Zivilisten, das von verschiedenen lokalen Warlords überwacht wird. Ganz ohne Technik scheint die Menschheit auf dem besten Weg, komplett zu verrohen. Doch was genau geschah vor 15 Jahren? Wie kam es zu dem globalen Stromausfall? Die interessanten Fragen, wer von einem solchen Szenario profitieren würde und auf was die Menschen tatsächlich verzichten müssten, paart sich mit spannendem Storytelling. Kein Wunder, dass Lost-Erfinder und zukünftiger Star Wars-Regisseur J.J. Abrams von der Idee begeistert war und als ausführender Produzent mit im Boot ist. Ähnlich wie bei Lost stellt sich die große Frage, über welchen Zeitraum die Sache interessant bleiben kann und in wieviele Ungereimtheiten die Macher sich mit ihrem verschachteleten Spannungsaufbau verstricken. Mir scheint es wert, das herauszufinden.


Revenge

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USA: 2. Staffel läuft auf ABC
Deutschland: Die Rechte liegen bei der RTL-Group. Bisher gibt es noch keine Sendetermine.

Revenge wurde Ende 2011 in den USA zum absoluten Überraschungserfolg. Niemand hatte so wirklich damit gerechnet, dass die Geschichte rund um die junge Emily Thorne, die als Racheengel ein paar reiche Bewohner der Hamptons, die für den Tod ihres Vaters verantwortlich sind, zur Rechenschaft ziehen will, einen solchen Hype auslösen könnte. Und es stimmt schon - die Macher haben sich hier auf eine Gratwanderung eingelassen. Die Hauptdarstellerin passt mit ihren blonden Locken und strahlend weißen Zähnen auf den ersten Blick eher in eine Sitcom oder als Mädchen von nebenan in eine romantische Komödie. Diesem Eindruck wirkt sie aber mit einer sehr zurückgenommenen Art des Spiels wieder entgegen und auch wenn die angeblich so zerschmetternde Trauer hier und da ein bisschen behauptet wirkt, so bleibt die Spannung zumindest immer aufrecht. Zudem gibt es einges an persönlichem Drama, diverse Liebesgeschichten und depressive Teenager, was das Gleichgewicht zwischen Soap und Thriller manchmal etwas zu sehr durcheinander bringt. Insgesamt ist Revenge aber sehr spannend und birgt wohl vor allem für die weibliche Zielgruppe einen gewissen Suchtfaktor.


American Horror Story

American Horror Story Poster.jpg

USA: 3. Staffel läuft ab Herbst 2013 auf FX
Deutschland: Staffel 1 und 2 liefen auf dem FOX Chanel. Ab dem 07.03.2013 strahlt sixx Staffel 1 aus.

Eine so erfolgreiche Genre-Serie hat es im amerikanischen Mainstream-TV schon seit langem nicht mehr gegeben. Der Staffelstart von American Horror Story brachte dem Sender die besten Quoten einer Pilotfolge aller Zeiten ein und auch bei den Kritikern kam die Show überwiegend gut an. Das Erfolgsrezept setzt sich aus verschiedenen Zutaten zusammen. Da sind zum einen die tollen Schauspieler. Jessica Lange gewann 2012 den Golden Globe für die beste Hauptdarstellerin und auch das restliche Ensemble muss sich dahinter nicht verstecken. Auch die Visualität ist beeindruckend. Man merkt, dass sich hier wirklich mal jemand etwas getraut hat. Für das Fernsehehen eher unkonventionelle Kameraarbeit und intensive Farbkonzepte tragen zu einem interessanten Look bei, der die Erzählart des Horror-Genres toll unterstützt. Fans von Gore-Horror à la "Evil Dead" werden vielleicht ein bisschen enttäuscht sein, aber bei allen anderen wird Gänsehaut und der ein oder andere Schock nicht ausbleiben. Auch das inhaltliche Konzept der Autoren ist interessant: Jede Staffel ist als eigenständige Mini-Serie angelegt, in völlig anderen Settings und Zeitzonen. "Murder House" und "Asylum" liefen in den USA schon, eine dritte ist bestellt. American Horror Storry ist eine willkommene Abwechslung zum üblichen Fernseh-Alltag und defnitiv einen Blick wert.


Haben wir eine Serie vergessen? Welche würdet ihr auf die Wunschliste für das deutsche Free-TV setzen?

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