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Winterfilme 2015 Teil 1

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Die Oscar-Saison erreicht am Jahresende ihren Höhepunkt und so sind auch in unserer Liste mindestens drei heiße Kandidaten auf die ein oder andere goldene Trophäe dabei. Außerdem möchte ich euch zwei Underdogs ans Herz legen, die euch die besinnliche Jahreszeit mit magischem Optimismus und blutiger Frauenpower versüßen werden.

Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht

Star Wars Episode VII - Das Erwachen der Macht Trailer01:48

Star Wars Episode VII - Das Erwachen der Macht Trailer

Kinostart: 17.12.2015
Regie: J.J. Abrams
Darsteller: Daisy Ridley, Adam Driver, Harrison Ford

An Disneys Sternenkrieg kommt man wohl nur schwer vorbei. Während die einen sich schon bei dem Gedanken an den neuen Teil ihres Lieblings-Franchises gehörig einnässen, sind die anderen maximal genervt von dem unfassbaren (PR-) Hype. Am Ende will dann vermutlich aber doch jeder irgendwie mitreden und sei es nur über den Skandal, dass Disney seit ein paar Monaten 53% statt 47% der Verkaufseinnahmen von den Kinobetreibern fordert, einen höheren Anteil als je ein anderer Verleiher zuvor. Fans werden sich davon natürlich nicht abschrecken lassen – schon jetzt hat der Film alle Vorverkaufsrekorde pulverisiert. Aber worum geht es eigentlich? Sagen wir nicht (weil wissen wir nicht). Bestätigt wurde bisher nur, dass die Handlung zirka 30 Jahre nach der Schlacht von Endor in Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter spielen wird. Praktisch, dass seitdem auch in der Realität ungefähr diese Zeitspanne verstrichen ist, auch wenn einige der Darsteller durch erhöhten Alkohol- und Kippenkonsum wahrscheinlich noch etwas mehr gealtert scheinen als 30 Jahre. Mittlerweile sind zum Glück alle wieder clean, jedenfalls clean genug für Dreharbeiten. Man munkelt, Ford als Han Solo habe von den Alt-Darstellern den größten Part im Film, was sicher für einen gesunden Humor-Faktor sorgen wird. Möge die Macht ... ihr wisst schon.

Die Melodie des Meeres

Die Melodie des Meeres - Trailer01:59

Die Melodie des Meeres - Trailer

Kinostart: 24.12.2015
Regie: Tom Moore
Sprecher: David Rawle, Brendan Gleeson, Lisa Hannigan

In den Herzen aller Animations-Fans klafft seit diesem Jahr ein großes Ghibli-förmiges Loch. Kein Transplantat, aber zumindest ein dickes Pflaster könnte die irische Produktion Die Melodie des Meeres werden. Ben und seine stumme Schwester Saoirse leben am Meer, bis ihre Großmutter sie zu sich in die Stadt holt, weil der Vater sich nicht länger um seine Kinder kümmern kann. Besonders für Saoirse ist das schlimm, denn sie ist eine Selkie, ein Wesen, das sich im Wasser in eine Robbe verwandelt. Gemeinsam machen die beiden sich auf die abenteuerliche Reise zurück zum Ozean. Der Regisseur Tom Moore hat 2009 schon mit „Brendan und das Geheimnis von Kells“ bewiesen, dass er sich meisterhaft darauf versteht, Animationswelten zu schaffen, die jenseits der populären Pixar-Perfektion aus dem Rechner liegen. „Die Melodie des Meeres“ war schon dieses Jahr im Oscar-Rennen, verlor allerdings überraschend gegen Baymax - Riesiges Robowabohu. Was Originalität und Liebe zum Detail angeht, hat der kleine Film seiner Disney-Konkurrenz allerdings einiges voraus. Er erweckt irische und schottische Mythologie auf liebevolle Art zum Leben, ohne dabei jemals seine Protagonisten aus den Augen zu verlieren. Wer also noch nicht weiß, wie er Heiligabend verbringen soll ...

Jane Got A Gun

Jane Got A Gun - Trailer02:09

Jane Got A Gun - Trailer

Kinostart: 31.12.2015
Regie: Gavin O'Connor
Darsteller: Natalie Portman, Ewan McGregor

Man kann wohl zweifellos behaupten, dass die Produktion von Jane Got A Gun unter keinem guten Stern stand. Erst stieg Michael Fassbender aus – offiziell aus terminlichen Überschneidungen mit X-Men: Zukunft ist Vergangenheit, angeblich aber wegen eines Streits mit der Regisseurin Lynne Ramsay. Die wiederum fühlte sich von der Produktion hintergangen und erschien daraufhin am ersten Drehtag nicht am Set. Ersetzt wurde sie von Gavin O'Connor und zwar schon am nächsten Tag, schließlich standen alle in den Startlöchern. Völlig ohne Vorbereitung plötzlich einen Film zu inszenieren, kann zu einer Katastrophe, vielleicht aber auch zu einer gemeisterten Herausforderung werden. Das bleibt diesem tollen Drehbuch zu wünschen, das 2011 auf der sogenannten Black List stand, einer jährlichen Liste von herausragenden Skripten, die noch nicht verfilmt wurden. Natalie Portman spielt in Jane Hammond (Trivia-Alarm: In „V wie Vendetta“ heißt ihre Figur Evey Hammond, in Thor Jane Forster), eine Frau, die ihre Familie allein vor einer Bande von Kriminellen verteidigen muss. Schuld ist natürlich der Ehemann, aber der hat seine Strafe mittlerweile erhalten und muss jetzt schwer verletzt ebenfalls beschützt werden. Starke Frauen im Wilden Westen haben eine lange Tradition, doch noch ist Platz für eine weibliche Ikone. Hoffen wir, dass Natalie Portman sich an ihre Glanzleistung in „Léon – Der Profi“ erinnert und ordentlich aufräumt!

Joy: Alles außer gewöhnlich

Joy - Deutscher Trailer02:17

Joy - Deutscher Trailer

Kinostart: 31.12.2015
Regie: David O'Russell
Darsteller: Jennifer Lawrence, Bradley Cooper, Robert De Niro

Jennifer Lawrence, Bradley Cooper und David O'Russell sind mittlerweile ein eingeschworenes Oscar-Trio. Nach Silver Linings und Hustle haben sie sich nun wieder zusammengefunden, um eine wahre Geschichte auf die Leinwand zu bringen, in der Jennifer Lawrence mal wieder eine unglaubliche Performance abgeliefert hat. Sie spielt Joy Mangano, die dem Film seinen Titel gibt. Im Orignal blieb es übrigens bei „Joy“, aber wir kennen ja unsere deutschen Pappenheimer und die wollten uns den ultrawitzigen Nachsatz mal wieder nicht ersparen. Mangiano wurde mir ihrer Erfindung des „Miracle Mop“, einem Wischmopp, der sich selbst auswringt, reich und berühmt, doch der Weg dorthin war kein einfacher. Eine chaotische Familie, finanzielle Schwierigkeiten und ein Ex-Mann, der ihr weder Arbeit abnimmt, noch sich besonders um die gemeinsamen Kinder kümmert, aber noch bei ihr im Haus lebt. Die ersten Kritiken zu Joy: Alles außer gewöhnlich waren nicht, wie erwartet, durchgehend positiv. Man kann bemängeln, dass O'Russell für seine Heldin ab und zu ein wenig zu tief in die Pathos-Kiste greift, was wohl auch daran liegt, dass die reale Joy Mangano den Film mitproduziert und zu ihrer Figur sicher so einiges zu sagen gehabt hat.

The Revenant - Der Rückkehrer

The Revenant - Der Rückkehrer - Trailer02:06

The Revenant - Der Rückkehrer - Trailer

Kinostart: 06.01.2016
Regie: Alejandro González Iñárritu
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Tom Hardy, Will Poulter

Über zwei Jahre hat Leonardo DiCaprio sich von der Schauspielerei verabschiedet und stattdessen versucht, unsere Erde zu retten. In The Revenant - Der Rückkehrer muss er dagegen in erster Linie sich selbst retten, denn Birdman-Regisseur Alejandro González Iñárritu jagt Leo in seinem neuen Film gnadenlos von einer Misere in die nächste. Man kann das nur bedingt seiner sadistischen Ader zuschreiben, denn der Film basiert (vermutlich eher lose) auf einer wahren Geschichte. Wie es wirklich war, weiß allerdings niemand so genau, aber Iñárritus Version geht so: Anfang des 19. Jahrhunderts verdient Hugh Glass viel Geld damit, Expeditionen zu leiten und im Land der amerikanischen Ureinwohner nach Pelzen zu jagen. Eines unglücklichen Tages geht es ihm allerdings selbst an den Kragen – eine wütende Grizzlymutter macht einen bluten Klumpatsch aus ihm. Übertrieben ist das übrigens kaum. Als der Patient seiner Crew zu anstrengend wird, sorgt der fieseste von ihnen dafür, dass er in seinem eigenen Grab zurückgelassen wird. Doch nicht mit Leo, äh Hugh! Der robbt entschlossen aus der Grube und macht sich auf Rachetour durch die einsame Wildnis. Das geht zirka zwei Stunden so und ist tatsächlich keine Sekunde langweilig. Zugegeben, so manches Unglück ist so auf die Spitze getrieben, dass der Horror Slapstick-Charakter annimmt, wenn der Bär zum Beispiel den Abhang hinunterrollt und dann auch noch auf dem ohnehin schon halbtoten Hugh landet. Oder wenn der Erfrierende in einem toten Pferd überwintern muss und bei Frühlingsbeginn wie ein frisch geschlüpftes Küken keck den Kopf aus der Bauchdecke streckt. Trotzdem ist „The Revenant“ einfach ein Monster von einem Film, wunderschön, schockierend und in jeden Fall unterhaltsam.

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